DuKo_Wien

Leider ist die DuKo Gruppe nicht mehr aktiv.

 

mitmachen? das duko braucht bei den allwöchentlichen zuständigkeiten (aufsperren, essen besorgen, kochen, abwaschen, zusperren) unterstützung. deshalb jetzt NEU: liste/ infos/ news zum selbsteintragen:  https://ethercalc.org/7310n5pfo3  =) DANKE und bis bald

Dumpster u. Kochkollektiv – Projekt, Aktion, Selbstbild
Beim Essen kommen d’ Leut’ z’samm
Menschen: unterschiedliche Meinungen, Lebensstile, soziale Herkunft, finanzielle Möglichkeiten … doch Hunger haben sie alle.
Unter anderem auf diese Tatsache lassen sich die Motive zur Gründung des DuKo_Wien herunterbrechen.
Hunger? Ja, alle verspüren das angeblich hin und wieder. Manche öfter, manche seltener.
Auch Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Hunger nach Neuem, Süßem, Freiheit, Deftigem, Unbekanntem, Obstsalat, Solidarität, Vertrauen, Zerstreuung, Vielfalt, Zwietracht, Party, Familie, Eintopf, fröhlichem Kuddelmuddel, Diskussion, neuen Rezepten, Tratsch, einfach nur Dasitzen, Wortgefechten, Leutschau’n, Kuchen, gemeinsamem Werken, …
Aufgrund dieser hungrigen Bedürfnisse hat sich vor einigen Jahren also eine Gruppe formiert, um dem Phänomen Hunger in vielfältiger Weise entgegenzutreten. Der primäre Zugang über das Thema “Essen und Kochen” scheint dominant, war und ist jedoch nur einer von vielen Aspekten der aktiven Gruppe.
Menschen die gern gemeinsam Kochen, quatschen, essen, an der Bar sitzen und schwafeln. Wie ein großes Wohnzimmer: mit Freunden, Bekannten – aber auch wie ein Beisl: neue Bekanntschaften, Bahö, lustiges Durcheinander. Interessante Gespräche und Blödeleien. Das alles hat bei uns Platz.
Zentrales Element des Aktivismus des DuKo-Wien ist die wöchentliche VolXküche.

Volxküche (VoKü), gelegentlich auch Bevölkerungsküche (BeVoKü) oder Küche für alle (Küfa) genannt, wird in der linksalternativen Szene ein ein- bis mehrmals wöchentlich stattfindendes, regelmäßiges Gruppenkochen genannt, bei dem das Essen zum Selbstkostenpreis oder sogar darunter ausgegeben wird. Das Wort leitet sich vom älteren Ausdruck Volksküche (Suppenküche), dem weltlichen Gegenstück der christlichen Armenspeisung her.
Volxküchen finden sich meistens in kollektiven bzw. selbstverwalteten Einrichtungen (Kneipen, Infoläden, Jugendzentren oder autonomen Zentren) mit politisch linkem Selbstverständnis. Im Allgemeinen wird mindestens ein vegetarisches Essen angeboten, häufig auch ausschließlich vegane Speisen. Manchmal wird auch containert, d. h. es werden (wegen abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums o. Ä.) weggeworfene Lebensmittel aus den Abfallcontainern von Supermärkten gesammelt.
Die Volxküche im aktuellen Sinne gilt als Kind der Hausbesetzer-Szene der frühen 1980er-Jahre.
Die Schreibweise Volxküche kommt durch eine erklärt antinationalistische Haltung zustande, derzufolge der Begriff „Volk“ als soziale Konstruktion mit negativen Folgen angesehen und als „ausgrenzend“ abgelehnt wird. Sie ist zugleich eine spaßhaft-eigenwillige Ausdrucksweise der anarchistischen bzw. autonomen Szene.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Volxküche)

Diese VoKü existiert seit einigen Jahren. Die Akteure sowie die Schauplätze wechselten, doch die Idee, das offene, solidarökonomische Konzept und der “spirit” sind geblieben. Seit über einem Jahr hat das DuKo in den Räumlichkeiten des Kulturvereins Uoqbon (seit kurzen in PerpetuuMobile 2.3 unbenannt) in der Geibelgasse 23 eine Bleibe gefunden und seitdem gibt es auch durchgehend die sonntägliche VolXküche als fixe Institution.
Die Gruppe finanziert alle entstehenden Kosten sowie das umfassende Kochequipment komplett aus Spenden und jede aktive Person arbeitet nach eigenem Ermessen und rein ehrenamtlich.
Das solidarökonomische Prinzip der freien Preise ermöglicht der Gruppe die Schaffung eines eigenverantwortlichen Klimas, welches von allen teilhabenden Menschen – gleich finanzieller Möglichkeiten – gemeinsam getragen und gestaltet wird. Entscheidungen werden in der Gruppe gemeinsam getroffen und nicht von Einzelpersonen verordnet. Streit ist dabei natürlich vorprogrammiert, aber damit auch immer der Weg zu einer konsensualen Lösung.
Unser politisches Selbstbild in Stichworten: links, antidiskriminatorisch, partizipativ, undogmatisch
Als eine Gruppe, die sich als offen und solidarökonomisch versteht stellen wir unser Kochequipment auch immer wieder auf Anfrage für politische Veranstaltungen, Feste, etc. gegen freie Spende zur Verfügung oder treten selber als Gruppe dort auf und bekochen andere Hungrige.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einbindung der EinwohnerInnen des Henriettenplatz-“Grätzels”. Das Projekt bietet einen Raum des sozialen Austausches vieler verschiedener Menschen jeglichen Alters, Geschlechts, sozialer wie kultureller Herkunft in verschiedenen Kontexten und versucht speziell der vielfältigen Bevölkerung des 15. Bezirks als Treffpunkt und Bereicherung zu dienen.

 

 

2 Gedanken zu „DuKo_Wien

  1. Hallihallo,
    Ich wollt mal fragen, wie das denn so abläuft bei euch. Kann man denn Sonntags so einfach mal vorbei schaun? Bzw. geht ihr denn auch zusammen dumpstern oder wie läuft das denn ab? Find das eine coole Sache und ich wohn voll in der Nähe, wär also so als Sonntagsplanung ziemlich nice … :)

    liebste Grüße,
    Magdalena

    • hello;
      jup einfach vorbeischauen am sonntag, essen wird vorher immer gemeinsam organisiert – da am besten einfach vor ort fürs jeweils nächste mal absprechen bzw. einfach leckere sachen mitnehmen.
      liebe grüße! PerpetuuMobile 2.3 Crew

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